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Wohnhausanlage Daungasse, Asperngasse, Wagner-Biro-Straße

Downloads/Links/Hinweise
Downloads:
Wohngebäudesanierung - Leitfaden, AEA/GEA, 2002, 62 S
Wohngebäudesanierung mit Einspar-Contracting, AEA/GEA, 2000, 46 S.
Wohngebäudesanierung mit Einspargarantie, Endbericht, AEA/GEA, 2002, 58 S.
Contracting - Instrument für das Althaus der Zukunft
 drucken  Wohnungswirtschaft -> Contracting für die Wohnungswirtschaft

Viele Wohngebäude stammen aus der Nachkriegsperiode (v.a. 1950 - 1980) und sind in einem zunehmend schlechten Erhaltungszustand - energetisch wie auch baulich. Sinkende Wohnqualität ist die logische Folge. Der Wert der Liegenschaft wird gemindert, es kommt zu höheren Leerstandsraten und die Wohnumgebung verliert an Attraktivität. Umfassende Sanierungen können diesem Trend entgegengewirken. 
Die neue EU-Gebäuderichtlinie, die seit Jänner 2006 in Kraft ist, wird den Immobilienmarkt wesentlich verändern. Vemietbarkeit und Wert von Gebäuden richten sich in Zukunft nach der Höhe der Betriebskosten und dem energetischen Zustand der Gebäude.

Sanierungen werden oft nicht optimal ausgeführt und wesentliche Einsparungs- und Verbesserungspotenziale daher nicht genutzt. Gründe dafür sind

  • Ausführungsmängel (z.B. Wärmebrücken, zu geringer Dämmschutz)
  • unsachgemäße Betriebsführung (der heizungstechnischen Anlagen)
  • mangelnde Abstimmung der Maßnahmen (keine Kosten-Nutzen-Optimierung)

Die BewohnerInnen kommen dadurch einerseits nicht in den Genuss der angestrebten Komfortverbesserung, gleichzeitig werden sie für die Gebäudesanierung zur Kassa gebeten.

Voraussetzungen
Contracting eignet sich vor allem für großvolumige Wohngebäude mit zumindest 10 Wohneinheiten, die über eine zentrale Heizungsanlage verfügen oder bei denen eine solche installiert werden soll. Den größten Sanierungsbedarf gibt es bei Gebäuden aus den 50ern bis 80ern. Hier bietet sich Contracting als eine umfassende Lösung an, da sich Transaktions- und Risikokosten sich in einem vertretbaren Rahmen bewegen. Beide Grundformen des Contractings finden dabei Anwendung, wobei im Neubau eher Anlagen-Contracting eingesetzt wird, während Altbestände aufgrund ihrer Einsparpotenziale für Einspar-Contracting besonders geeignet sind.

Rechtliche Rahmenbedingungen
Bei Wohngebäudesanierung mittels Einspar-Contracting ist zu beachten, dass je nach Gebäudetyp unterschiedliche rechtliche Grundlagen gelten.

Auf der wohnrechtlichen Seite sind je nach Gebäudetyp unterschiedliche Bestimmungen zu beachten. Die Finanzierbarkeit von Gebäudesanierungen hängt im wesentlichen davon ab. Zu unterscheiden sind:

GebäudetypWohnrecht
GenossenschaftsgebäudeWohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG)
WohnungseigentumWohnungseigentumsgesetz (WEG)
MietgebäudeMietrechtgesetz (MRG)

Unabhängig vom Gebäudetyp kommen Bestimmungen des Wohnrechts, Bauordnungen und Regelungen der Wohnbauförderung zur Anwendung. Während das Wohnrecht Bundessache ist, können sich Bauordnungen und Wohnbauförderungen in den einzelnen Bundesländern unterscheiden. Da es hier keine österreichweit gültigen Regelungen gibt, müssen Contracting-Projekte konkret auf die jeweilige Rechtslage abgestimmt werden. Unterstützung bei Vorbereitung, Ausschreibung, Bestbieterermittlung und Vergabe erhalten Sie bei Energieberatungen und JuristInnen.

©2005 by ögut, design by aart, letzte Änderung: 15.11.2016